Sportwagen-Tour in Kroatien

Autor: Tour Travel Redaktion
25/10/2011

Dubrovnik, Foto: lawrence op_flickr

Dubrovnik, Foto: lawrence op_flickr

Hey Leute, auch ein Tuning-Profi hat sich mal Urlaub verdient. Dieses Jahr ging es mit meinem Schätzchen quer durch Kroatien. Ach ja – ich bin mittlerweile nicht etwa verheiratet oder so, sondern hatte einfach meinen schönen BMW 730d dabei. Mit seinen sechs Zylindern und 245 PS ist und war mir dieser luxeriöse Flitzer stets der perfekte Begleiter.

Hach ja, Kroatien! Saubere Natur, Sonne pur, kristallklares Meer, fremde Traditionen und sehr gastfreundliche Menschen – was will man mehr? Kurz zur Orientierung: Kroatien grenzt im Norden an Ungarn und Slowenien, im Osten an Jugoslawien und Bosnien-Herzegowina. Den größten Teil des Landes nehmen Gebirge ein, aber Kroatien hat auch einen langen Küstenstreifen an der Adria mit vielen bekannten Häfenstädten wie Rijeka, Zadar, Split oder auch Dubrovnik. Dort ist es auch richtig mediterran, also schön trocken und heiß im Sommer – eben ganz nach meinem Geschmack.

Für mich und mein Schätzchen ging es nach getaner Anreise rund 10 Tage quer durch das schöne Land: Von Bled über Ljubljana ging es zum Nationalpark Plitvice. Dann weiter entlang der dalmatinischen Küste über Zadar, Split bis hin tief in den Süden, nämlich nach Dubrovnik. Diese Stadt hat mich mit ihren prächtigen Kirchen, Klöstern und Palästen und der mächtigen Stadtmauer wirklich beeindruckt. Ein Abstecher nach Dubrovnik mit ausgedehntem Stadtrundgang sollte wirklich bei jeder Kroation-Reise drin sein. Dann ging es aufs Meer, nämlich von Jadrolinija nach Rijeka – ein tolles Küstenpanorama, das sich dort vor meinem Auge aufgetan hat.

Hach ja – so schön und schon vorbei, angekommen im tristen Herbstwitter und Dauergrau Deutschlands. Doch die ganze Sonne und die wunderbaren Tage voller Entspannung zaubern auch im Alltag noch ein Lächeln in mein Gesicht – wollen wir mal hoffen, dass das den Winter über anhält. 

 

Gastautor Klaus Fernandos



Naturtourismus

Autor: Tour Travel Redaktion
20/10/2011
© Dušan Zidar - Fotolia.com

© Düan Zidar - Fotolia.com

Immer häufiger lockt die Tourismusbranche mit Angeboten aus der breiten Palette des Naturtourismus oder des ökologischen Tourismus. Was genau hinter den vielen Angeboten steckt und welchen Stellenwert die Erhaltung der Natur dabei einnimmt, ist jedoch nicht immer klar.

Deswegen möchten wir die beiden Begriffe für unsere Leser klären.

Beim Ökologischen Tourismus handelt es sich um die Weiterentwicklung der Konzeptidee des umweltverträglichen bzw. umweltfreundlichen Tourismus. Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit definiert Ökotourismus als “nachhaltigen Tourismus in sensiblen Gebieten”, der zur “Finanzierung des Schutzes der Natur” beiträgt. Diese Definition zeigt, dass Ökotourismus in der Entwicklungszusammenarbeit oft als Instrument zur Förderung der Regionalentwicklung und Unterstützung beim Schutzgebietsmanagement angesehen wird. In der Tat kann man sagen, dass viele Schutzgebiete ohne die Aussicht auf eine touristische Wertschöpfung nie gegründet worden wären oder ohne die Einnahmen aus dem Tourismus nicht überlebensfähig wären. Als Idealform des “Ökotourismus” gilt eine Reiseform, die auf naturnahe Gebiete ausgerichtet ist. Ökotourismus ist also nicht nur ökologisch verträglich sondern fördert auch das Naturverständnis. Zudem trägt Okotoursimus zur Erhaltung von Natur und Kultur bei und ist dabei noch wirtschaftlich sinnvoll für die lokale Bevölkerung.

An den vielen Angeboten der Torismusbranche kritisieren Marktbeobachter, dass der Begriff des Ökologischen Tourismus häufig als Worthülse gebraucht wird. Oftsmals würde unter Ökotourismus/Ecotourism undifferenziert jede Art von Reise vermarktet, die Natur zum Ziel hat.

Um Missverständnissen entgegenzuwirken wurde in der Tourismustheorie deswegen der Begriff “Naturtourismus” eingeführt. Laut Definition ist “Naturtourismus” eine Reiseform, die Natur – zumindest als Kulisse – für eine Vielzahl touristischer, insbesondere auch sportlicher Aktivitäten bietet. Somit impliziert der Begriff nicht mehr ein Schutz- oder Erhaltungsziel.

 



Sightseeing in New York

Autor: Tour Travel Redaktion
19/10/2011

© Joshua Haviv - Fotolia.com

© Joshua Haviv - Fotolia.com

Wenn man das Glück hat einmal nach New York zu kommen, dann sollte man sich die wundervollen Sehenswürdigkeiten in New York nicht entgehen lassen. So hat diese Stadt eine Menge an Sehenwürdigkeiten zu bieten, sodass man wenn man wirkliche alle sehen möchte sich vorab einen gut strukturierten Plan erstellen und viel Zeit einplanen sollte. Hier möchte einmal ein paar Bauwerke hervorheben und vorstellen.

So wäre es natürlich eine Sünde nach New York zu reisen und dem Empire State Building kein Besuch abzustatten. So handelt es sich dabei um das höchste Bauwerk für ganz New York und bietet somit eine grandiose Aussicht über die Metropole.

Natürlich gehört auch der Times Square zu den wichtigsten und eindruckvollsten Sehenwürdigkeiten in New York. Dort herrscht natürlich immer großes Treiben und dichtes Gedränge, doch das sollte einen davon nicht abhalten. So kann man dort die verschiedenen leuchtenden Werbereklamen bestaunen und sich bisschen wie in Las Vegas fühlen.

Ein weiterer Pflichtbesuch ist, und das ist wirklich ein Pflichtbesuch!, die Freiheitsstatue. So befindet sich die “Lady Liberty”, welche damals ein Geschenk der Franzosen an die USA war, auf einer eigenen kleinen Insel zu der man mit einer Fähre herüber fahren muss. So kann man auch auf die Aufsichtsplattform herauf und einen Blick über die Umgebung werfen, so wie Lady Liberty dies täglich tut. Wenn man dort einmal ist, sollte man auch Ellis Island einen Besuch abstatten. Diese Insel war damals für Immigranten der Ort der über Bleiben oder Ablehnung entschied. So findet man dort heute zu diesem Thema auch eine interessante Ausstellungen und kann über die Insel spazieren.

 



Abenteuer Indien

Autor: Tour Travel Redaktion
30/09/2011

Irgendwie weiß niemand so recht, was in einem gewissen Land vor sich geht, wenn er noch nie dagewesen ist. Ein Land, von dem keiner genau weiß wie es funktioniert, wie die Menschen dort leben. Ein Land, was ganz anders zu sein scheint als alles andere: Indien.

Dheli, Foto: ric_zone_flickr

Dheli, Foto: ric_zone_flickr

Indien ist eine eigene Welt. Es lebt von den vielen bunten Kulturen, von den vielen Farben und von der breiten Palette des Lebens. Wer dieses Land besucht, sieht die ganzen Kühe, Affen, Kamele, Elefanten, bunte Pfauen, Papageien und wieder Kühe. Im dichten und chaotischen Verkehr der Städte ist auf einmal alles still und die Welt scheint still zu stehen: eine Kuh läuft über die Straße und bleibt stehen. Kühe sind in Indien die „heiligen Tiere“. Man achtet auf sie und so kommt es, dass man sich selbst im dichten Verkehr von Neu Dheli, das größte Wirtschaftszentrum Indiens, vorkommt, als würde die Welt für einen kurzen Moment still stehen. Wo sonst der Stress an erster Stelle steht, schert sich niemand um die Kuh, die auf einer der kaputten und desaströsen Straßen vielleicht ein Grashalm gefunden hat. Erst wenn die Kuh weitergehen will, rollt der Verkehr und es ist alles noch hektischer als zuvor.

In den Straßen riecht man die Gewürze, die die Exotik dieses Landes erahnen lassen. Da gibt es Pfeffer, Kardamom, Muskat, Chilli, Koriander, Kümmel und überall wird der herzhafte Geruch der Gewürze durchquert von exotisch-angehauchten Kreationen aus Mango und Kokusnuss. In Indien läuft halt einiges anders. Ellenlang sind die Geschichten von Tausend und einer Nacht, die Religionen von Elefantengötter und Tempel. Man kann nicht genug bekommen, weil man es einfach nicht schafft an einem Besuch jeder orientalischen Vielfalt einen Blick zu schenken. Und dann besinnt man sich lieber auf die über 7000 lange Küste, wo die Palmen locken und der Salzgeruch des Indischen Ozeans zum Baden einlädt. Doch Indien ist nicht nur Meer, sondern mehr.

Im Inneren findet sich all das wieder, wovon man denkt, es in einen der unzähligen Märchen schon einmal gehört zu haben: Tempel, Reisfelder und Steilküsten, der Dschungel und die im Hochland gelegenen Teeplantagen. Indien ist eben nicht normal, Indien ist anders und eben mehr.



Die Dominikanische Republik

Autor: Tour Travel Redaktion
05/09/2011

Santo Dmingo, Foto: avelardo_flickr

Die dominikanische Republik gehört zu den Lieblings-Urlaubszielen der Deutschen. Kein Wunder, denn das Land lockt mit Traumstränden und einer Menge Südseefeeling. Genau das Richtige für alle, die mal abschalten wollen und Abstand vom deutschen Stress gewinnen möchten.

Zwar kostet ein Urlaub in der Dominikanischen Republik nicht gerade wenig, dafür wird man mit einer Menge Entspannung und Exotik entlohnt.

Die größte Stadt ist Santo Domingo. Hier befindet sich der größte Hafen der Republik, welcher die wichtigste Geldquelle der Region darstellt. Die monatliche Durchschnittstemperatur beträgt hier kaum einmal unter 24 Grad Celsius, warme Kleidung benötigt man also nicht.

Gerade, wenn man dem europäischen Winter oder dem nasskalten Herbst Deutschlands entgehen will, kann man hier in der Sonne bräunen und mit einem exotischen Cocktail auf alle die anstoßen, die daheim in der Kälte bibbern.

Am besten reist man zwischen Dezember und April an, da dort besonders wenige Regentage vorherrschen. Mai bis August ist dort sehr feucht, die Niederschlagsmenge steigt sogar um das Dreifache an.

Auch in Santiago, das etwas nördlicher gelegen ist, kann man auf hohe Temperaturen spekulieren. Im Januar, dem „kühlsten“ Monat, wird es kaum kälter als 23,4 Grad. Nicht nur das Strandleben kann man hier in volle Zügen genießen: auch wer gerne klettert, der kommt hier auf seine Kosten. Die Insel ist nämlich fast ausschließlich von Gebirge geprägt.

Fünf Gipfel liegen in der Inselmitte, die höher als 2.500 Meter sind. Ein echter Anreiz für Kletterfreaks. Die Anreise erfolgt am einfachsten per Flugzeug. Wer sich etwas gönnen will, der bucht am besten Upper Class, da der Flug viele Stunden andauert und man sich doch eigentlich bereits auf dem Hinweg erholen möchte. An Hotels sollte man nichts unter vier Sternen buchen, wenn man es einigermaßen bequem und sauber haben möchte. Der Standard wird nämlich an den Voraussetzungen des jeweiligen Landes gemessen. So kommt ein 3 Sterne Hotel in Deutschland einem 4 Sterne Hotel in der Dominikanischen Republik gleich.



25/08/2011

Die transsibirische Eisenbahn, Foto: transsibeisenbahn_flickr

Wer gerne mal eine Reise unternehmen möchte und für den dabei Luxus und Komfort nicht an erster Stelle stehen, der könnte sicherlich an einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn interessiert sein. Diese fährt von Moskau bis nach Peking und hat schon etwas historisches an sich. So fährt sie von Moskau über Irkutsk, am Baikalsee vorbei, über Ulan Bator bis schließlich nach Peking.

 

Wenn man in Moskau losfährt hat man als erstes eine 5200 Kilometer lange Strecke vor sich bis man Irkutsk erreicht hat. Für diese Distanz benötigt der Zug ungefähr 4 Tage. Auf der Fahrt dorthin macht der Zug immer mal wieder halt, bleibt dort jedoch nie länger als 20 Minuten stehen. Zwischen den Haltestellen verbringt man schon einmal 2 bis 4 Stunden im Zug. Da sollte man die Pausen gut nutzen um sich ein wenig die Beine zu vertreten und vielleicht auch ein paar Nahrungsmittel und Getränke zu kaufen. So gibt es zwar auch einen Speisewagen, jedoch kann etwas Abwechslung ja nicht schaden.

 

Wenn man dann 4 Stunden in Irkutsk angekommen ist, ist dort ein Ausstieg und Aufenthalt sehr ratsam. Diese Gegend ist wirklich schön und ein sehr typisches russisches Dorf. Außerdem kann man von dort auch sehr gut zum Baikalsee fahren, der nur knapp 90 Minuten von dort entfernt ist. Dies ist der tiefste See auf der ganzen Welt und somit eine echte Sehenswürdigkeit. Von dort kann man dann auch gut mit deinem Zug nach Ulan Bator fahren. Interessant ist dabei, dass sie diese Strecke nicht mehr mit Strom versorgt wird, sondern mit einer Diesellok. Bis Ulan Bator benötigt man von Irkutsk 1 Tag und 2 Nächte.

 

Bei Ulan Bator handelt es sich um die Hauptstadt der Mongolei, welches somit auch gleichzeitig die kälteste Hauptstadt der Welt ist. Von Ulan Bator kommt man dann mit dem Zug sehr gut nach Peking und hat somit das Ziel seiner Reise erreicht.



Wandern in Nordirland

Autor: Tour Travel Redaktion
17/08/2011

Klippen von Portrush, Foto: klinne_flickr

Wer gerne wandert und einen der spektakulärsten Wanderwege erleben will, der sollte Nordirlands Küste besuchen und sich dort auf die Causeway Coast Way begehen.

 

Über 200 km lang ist der Wanderweg an der nordirischen Küste. Er verläuft von Belfast nach Portrush und gilt als eine der atemberaubensten Küstenstraßen der Welt.Wer sich beim Wandern gern den Wind um die Nase wehen lässt und nichts gegen vorübergehende Regenschauer hat, der sollte diesen Weg unbedingt zu Fuß begehen.

 

Am eindrucksvollsten ist wohl die 23km lange Strecke von Ballycastle bis Giant´s Causeway, nördlich von Belfast. Dabei muss man eine 30 Meter tiefe und 20 Meter breite Schlucht überschreiten. Über diese Schlucht führt nur die kleine Carrick-a-Rede-Hängebrücke. Die Brücke soll damals von Lachfischer aufgehängt worden sein, um zu neuen Fangplätzen vorzustoßen. Heutzutage ist die Brücke jedoch bestens gesichert und wird durch den Umweltschutzverband National Trust überwacht.

 

Der dahinter liegende Pfad ist aber nicht weniger spannend. Oberhalb der Küste, vorbei an riesigen Löchern und beeindruckenden Felsen , unten am Meer entlang,wo Papageientaucher am Strand rumlaufen, kann man die Schönheit Nordirlands richtig genießen.

 

Eine Pause lässt sich sehr gut in einem der kleinen Cafés im winzigen Hafen Ballintoy machen, wo es auch heute noch auf der Karte den “Catch of the Day”, also den fangfrischen Fisch zu bestellen gibt. Wer keinen Hunger auf Fisch hat, der kann sich am langen weißen Sandstrand der White Park Bay niederlassen, die Sonne und den Ausblick auf das Meer genießen und relaxen.



Stockholm

Autor: Tour Travel Redaktion
16/08/2011

Wer die Nase voll hat von Urlauben am Strand, bei denen man sich schon früh um 5 Liegen reservieren muss, um überhaupt einen Platz zu bekommen und wem das allabendliche Hotelprogramm auf die Nerven geht, der sollte sich einen Kultururlaub gönnen. Dafür sind Städtetrips ideal. Meist kosten sie nicht allzu viel, die Sehenswürdigkeiten zentrieren sich in einem relativ kleinen Gebiet, was man gut zu Fuß erkunden kann und das Gehirn wird mal wieder richtig gefordert.

 

Doch in welche Stadt soll man fahren? Ein toller Tipp, auch für Menschen, die mit ihren Kindern reisen, ist Stockholm. Die schwedische Hauptstadt hat so einiges an Publikumsmagneten zu bieten. Auch die Anreise ist höchst bequem. Mit dem Flugzeug geht es von Deutschland aus sehr schnell, nicht einmal zwei Stunden ist man unterwegs. Genug Zeit, um Deutschland und die Ostsee von oben zu genießen, zu wenig Zeit, um die Kinder zu langweilen. Perfekt! Wichtig ist jedoch, dass man die Zollangaben für Alkohol und Tabakwaren beachtet. In Schweden ist der Konsum von Genusswaren aufgrund hoher Steuern reglementiert – daher kann ein Import von einer zu großen Menge Wein, Schnaps oder Zigaretten bei der Sicherheitskontrolle zu Problemen führen. Vom Flughafen selbst gelangt man ohne Probleme in die City. Dafür sorgen private Taxiunternehmen und Shuttlebusse.

Stockholm, Foto: kristoffer larssen_flickr

 

Stockholm selbst weist auch eine U-Bahn auf. Die Züge sind hier extrem sauber und pünktlich. Auch Diebstähle kommen in der Hauptstadt Schwedens seltener vor als in anderen europäischen Städten. Schweden ist, was Lebensmittel betrifft, doch ein recht teures Pflaster. Vor allem Süßwaren und Alkohol kosten hier mehr als das doppelte vom deutschen Preis. Daher ist es ratsam, die Verpflegung im Hotel mitzubuchen, weil man so günstiger lebt als bei Eigenverköstigung.
Die Hotels, Apartments und Hostels sind hingegen schon recht günstig zu haben. Ein Mehrbettzimmer erhält man meist schon ab 25 Euro pro Nacht.



Reiseziele: Saudi-Arabien

Autor: Tour Travel Redaktion
12/08/2011

Saudi-Arabien ist kein typisches Reiseland. Dennoch ziehen bekannte Orte wie Riad, Mekka und Medina viele Interessierte in den absolutistisch regierten Staat, der seine Regierungsform nur mit vier weiteren Staaten auf der Welt teilt.

 

Regiert wird das erst ca. 70 Jahre alte Land von Abdullah al Saud, einer der Söhne des Staatsgründers. Es beherbergt eine Fläche, die sechsmal so groß ist wie Deutschland, mit viel Fels und Sand, aber wenig Vegetation. Hat es auch nicht viele Einwohner, erhebt sich das Land mit seinem enormen Ölreichtum über andere und darf sich deshalb einer großen politischen Rolle und großem Reichtum bewusst sein.

 

Großer Glanz wirft jedoch oft auch große Schatten. So wurden in den letzten Jahren von Polizei und Geheimdienst Saudi-Arabiens mehr als 200 Anschläge verhindert, die es meist auf die Ölanlagen abgesehen hatten. Die derzeitigen Befreiungsbewegungen im Nahen Osten könnten bald auch auf Saudi-Arabien übergehen, obwohl hier die Armut unter der Bevölkerung nicht so weit verbreitet ist wie etwa in anderen Ländern. Dennoch ist auch so das Reisen nach Saudi-Arabien in vielerlei Hinsicht keine einfache und vergnügliche Angelegenheit.

Mekka, Foto: a_mutawawoman_flickr

 

Bei der Einreise sollten keine freizügigen Bilder oder etwa christliche Symbole mitgeführt bzw. gezeigt werden. Weiterhin ist ein HIV-Test nötig, wobei Individualreisende jedoch meist gar nicht erst zu einem Visum kommen. Innerhalb des Landes heißt es dann, sich an die strengen Kleidersitten zu halten und zu bestimmten Zeiten vielleicht möglichst nicht auszugehen. Auch darf keinesfalls, besonders als Frau, ohne exakte Planung durch das Land gereist werden, was zum Einen zunächst beim Staat angemeldet werden muss und des Weiteren in manchen Fällen einer Genehmigung oder der zusätzlichen Begleitung von staatlichen Sicherheitskräften bedarf. Dies ist beispielsweise bei Fahrten durch die Wüste oder Besichtigungen von Altertümern der Fall. Fotos sind dabei immer riskant, bei islamischen Heiligtümern grundsätzlich verboten und kosten bei Nichteinhalten oft mehr als nur die Kamera. Mindeststrafe für die geringsten Zeichen homosexueller Neigung, sind Schläge mit dem Stock.

 



Buddhismus in Taiwan

Autor: Tour Travel Redaktion
12/08/2011

Taiwan, ein Land an der Südküste Chinas im Westpazifik, lockt mit atemberaubenden Landschaften und geschäftigen Städten. Der fernöstliche Flair des Landes zeigt Natur, Kultur und asiatische Religion auf kleinstem Raum, wobei sich Reisende durchaus sicher fühlen können. Jahrhunderte alte Tradition trifft hier die Moderne. Ca. fünf Millionen Buddhisten und mehr als 9000 Mönche und Nonnen leben hier. Das Landschaftsbild ist geprägt durch zahlreiche taoistische und konfuzianische Schreine. Über 4000 Buddhistische Tempel befinden sich hier.

Fokuang Shan, Foto: mr spork_flickr

 

Im Fokuang Shan und im Chung Tai-Kloster werden nun auch Führungen von einem österreichischem Mönch und einer deutschen Nonne durchgeführt- in deutscher Sprache. So erhalten Besucher nicht nur Informationen zum Buddhismus und seiner Geschichte, sondern auch einen Einblick in die religiösen Rituale des Klosterlebens. Die Führungen lassen sich individuell arrangieren und und sind sogar mit Übernachtungsmöglichkeiten, Meditationskursen, Tai Chi und aktiver Teilnahme am Klosteralltag verbunden.

 

Im Süden Taiwans findet man das Fokuang Shan Kloster, unweit von Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt der Insel. Der Name des Klosters bedeutet „Berg des Buddhaglanzes“ und auf dem Gelände steht von eben diesem eine 30 Meter hohe, vergoldete Statue, umgeben von fast 500 kleinen Buddhas. Der österreichische Mönch bietet dabei Führungen durch das Kloster für Deutschsprachige an. Ist man an einer Übernachtung interessiert, sollte die möglichst frühzeitig gebucht werden.

 

Nahe Puli, im Zentrum des Landes fand der Bau des Chung Tai Klosters nach zehn Jahren ein Ende. Finanziert wird es aus Spendengeldern und darf sich zu einem der wichtigsten und modernsten buddhistischen Zentren des Landes. Die deutsche Nonne lässt die Besucher nicht nur Wissenswertes über Religion und Rituale erfahren, sondern benennt auch die Ikonografie, die Architektur und die technische Ausstattung der Anlage. Übernachtungen sind hier kostenlos und im Sommer sowie zum chinesischen Neujahr werden sogar Rückzugsmöglichkeiten über eine Woche hinweg angeboten.