Eine Reise in den Norden Mexicos

Autor: Tour Travel Redaktion
19/03/2012
© Yakor - Fotolia.com

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Das Reisen in ferne Länder nimmt heutzutage immer mehr zu. Das hat zum einen damit zu tun, dass viele Reisemöglichkeiten einfach günstiger geworden und damit auch für mehr Menschen bezahlbar geworden sind. Zum anderen spielt es natürlich auch eine Rolle, dass die Welt durch das Internet sowieso viel vernetzter miteinander ist und man daher auch ein viel größeres Interesse empfindet, ferne Länder zu bereisen. Ein Land, welches diese Reise auf jeden Fall wert ist, jedoch noch nicht zu den am meisten besuchten Ländern der Welt gehört ist das schöne Mexiko.

Dieses Land liegt in Mittelamerika und ist auch aufgrund seiner kulinarischen und scharfen Speiseplatte sehr bekannt. Doch was gibt es dort vor Ort zu bestaunen? Dabei zeigt sich auf jeden Fall, dass je weiter man Richtung Süden kommt, die Verhältnisse immer einfacher und ärmlicher werden.

In den Norden Mexikos kommt man unter anderem über die Grenzstadt Nogales von Nordamerika aus. Dort sollte man sich jedoch sehr in acht nehmen, da die Trickbetrüger vor Ort von der Naivität vieler Touristen wissen. Empfehlenswert ist es, von dort aus in die Barranca del Cobre zu fahren. Dabei handelt es sich um einen Canyon, der viermal so groß wie sein berühmter Bruder in den USA ist. Besonderes Highlight dieser Landschaft ist ein bestimmtest Tal. In diesem befinden sich viele große Steinsäulen, die sehr an das männliche Geschlechtsteil erinnern, weswegen es sich auch das “Tal der Penisse” nennt.

Von dort bietet sich später auch eine Weiterreise nach Zacatecas an. Diese Stadt erlangte damals vor allem aufgrund ihrer Silbervorkommen große Bedeutung, ist aber auch heute noch sehr beliebt. Nun ist es auch nicht mehr weit in den Süden Mexikos, der wiederum von ganz anderen Sehenswürdigkeiten geprägt ist.



Ein Kurztrip nach London

Autor: Tour Travel Redaktion
16/03/2012

panthermedia.net Marisa Lukovic Cvitanovic

panthermedia.net Marisa Lukovic Cvitanovic

Eine Woche London war mein Traum. Die Weltmetropole fest im Auge kaufte ich mir spontan ein Ticket zu günstigem Preis, mit der Perspektive bei einem Freund in der Nähe vom Leicester Square unterkommen zu können. Wer die Gegend um den Leicester Square nicht kennen sollte, muss wissen, dass es sich hierbei um das vermeintliche Herz Londons handelt – bei kurzer Recherche kann man herausfinden, dass im Jahr 2007 unglaubliche 8,687 Millionen Fahrgäste die Station genutzt haben. Die Venen der Stadt bilden von da aus die Picadilly und die Northern Line, mit denen man die stadtzentrisch wichtigsten Orte bequem erreichen kann.
Dass London an sich und insbesondere diese Gegend für Deutsche grundsätzlich sehr teuer erscheinen mag, muss man nicht weiter ausbauen.
Doch London bietet neben den bekannten “Sights” wie Madame Toussauds, dem Big Ben, dem Buckingham Palace, der Regent und Oxford Street, dem Sherlock Holmes Museum so viel mehr.

Da ich und meine Freundin, die ich dort besuchte, vorhatten, den touristischen Sehenswürdigkeiten eher aus dem Weg zu gehen und London auf eigene Faust zu erkunden, beriefen wir uns vielmehr auf Empfehlungen von Londoner Freunden. Neben dem beschaulichen Spaziergängen im geradezu wie gemalten Notting Hill, wo man wohl wie nirgendwo sonst in London die pedantische Präzision des Rasenmähens bewundern kann, hatte es uns vor allem das als alternative Künstlerviertel bekannte Camden angetan, und so war ein wochenendlicher Besuch auf dem bekannten Camden Market plus allerhand Süßigkeiten unvermeidbar. Wenn auch etwas touristischer, dafür aber umso näher an unserem eigentlichen Wohnort gelegen, war der Covent Garden, der in seiner sich ins unendliche laufenden Glasüberdachung zu einem gemütlichen Spaziergang zu zweit und einem Tee an einem an der Straße befindlichen Cafés einlud. Dabei konnte man allen Arten von Varieté gefallen finden – menschliche Statuen in Farbbronze gegossen, Trickkünstler, die das um sich gescharte Publikum einluden an ihren Shows teilzunehmen und viele andere Straßenkünstler.

Irritierend sind besonders für Deutsche Bürger zuerst die überall sichtbar platzierten Kameras, die zwar einen Eindruck von Sicherheit wahren sollen, aber doch paranoide Gedanken wecken können und wenig an Sicherheit bieten. So sicher die Stadt sich auch darstellt, so dringend ist es davon abzuraten, bestimmte Bezirke des nachts aufzusuchen. Hervorzuheben sind hierbei die Londoner Außenbezirke, die durch Rowdytum und jugendliche, bewaffnete Straßengangs weltweit in die Schlagzeilen gerieten.
 

Informieren sie sich daher gründlich, welche Orte sie unbedingt aufsuchen möchten, und im Notfall können sie die wenn auch hektischen, aber sehr freundlichen Londoner fragen, die ihnen sicher helfen.



Kapverden – São Nicolau

Autor: Tour Travel Redaktion
22/02/2012
© Steve Schwettman - Fotolia.com

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Steile Berghänge mit beeindruckenden Felsformationen, verlassene Dörfer und fruchtbare Täler- auf Sao Nicolau zeigt sich die Natur in atemberaubenden Dimensionen. Es heißt, auf der 346 Quadratmeter großen Insel herrsche eine ganz besondere Stimmung.

Vor allem Wanderer und Mountainbiker fühlen sich von dieser Stimmung angezogen und sehen in der Insel eine beliebte Landschaft, da ihre Berge nicht so hoch sind wie auf anderen Inseln. Der höchste Berg misst hier 1312 Meter und nenn sicht Monte Gordo, der im Nordwesten der Insel, dem hier fruchtbarsten Teil, liegt. Der Westen ist von eher trockener Landschaft geprägt und der Osten dünn besiedelt, da sich hier eine 700 Meter hohe Gebirgskette erstreckt, die in eine Hochebene ausläuft. Für Strandurlauber ist Sao Nicolau demnach weniger geeignet, da die Küstenstücke der bergigen Insel nur schwer zugänglich sind.

So liegt auch Ribeira Brava, die Hauptstadt von Sao Nicolau inmitten einer Gebirgskulisse und zeigt sich malerisch mit vielen bunten Häusern und geschäftigem Treiben in den engen Pflasterstraßen. Hier reihen sich kleine Geschäfte mitsamt ihrer Holzverschläge aneinander, in denen reger Handel herrscht. Als die Stadt im 18. Jahrhundert zum Sitz des Bischofs erklärt wurde, entstand hier unter anderem eine Kapelle, über der das mächtige Cruzeiro de Penedo aus Basaltfelsen hervorragt.

Nordwestlich von Ribeira gelegen befindet sich Tarrafel, dessen Weg an der Küste im Tal von Queimadas vorbeiführt. Hier zeigt sich eine Durchbruch im Felsen, vom Meer unterspült, das als das “Blaue Loch” bezeichnet wird und für Besucher sehr sehenswert ist.

Wer sich die fruchtbaren Landstriche Sao Nicolaus ansehen möchte, begibt sich in die Faja Ebene. Von Brotfruchtbäumen, Bananen und Papayas ist das Bild hier geschmückt und vor allem um das Dorf Cachaco säumen sich Drachenbäume. Das Dorf liegt an den Ausläufern des Monte Gordo, an dem zumindest jeder Wanderer nicht vorbeigehen wird.



Die türkische Riviera

Autor: Tour Travel Redaktion
09/02/2012
© giedrius_b - Fotolia.com

Mallorca, im Volksmund auch Malle genannt, hat in der breiten Bevölkerung längst den Status eines 17. Bundeslandes. Jeder kennt das Klischee des betrunkenen, dickbäuchigen und Badelatschen-mit-weißen-Socken-tragenden Deutschen, der faul am Strand von El-Arenal lümmelt. Das die türkische Riviera, die Küstenregion rund um Antalya, Mallorca als beliebtestem Reisziel längst den Rang abgelaufen hat, wissen aber nur die wenigsten. 

Dies behauptet zumindest eine Consulting Firma deutscher Reiseunternehmen. TravelTainment hat nach eigenen Angaben eine umfassende Analysen deutscher Urlaubsbuchungen durchgeführt und kam zum Schluss, dass Antalya mehr Urlauber anzieht als Mallorca. 

Der traumhafte Küstenabschnitt zwischen Side und Bodrum gilt wegen seiner malerischen Strände und dem türkisblauen Wasser als Riviera der Türkei. Die Beliebtheit der Region vermag nicht zu überraschen, denn sie befriedigt längst die Befürfnisse der verschiedensten Urlaubstypen.

Wer es gerne laut, schrill und actionlastig hat, der ist in Bodrum genau richtig. Der Badeort ist sicherlich eines der größten Sündenpfühle der Türkei und bietet eine Kaskade an Möglichkeiten, wenn es um Entertainment und Nachtleben geht. Dass die Strände nicht unbedingt zu überzeugen wissen, stört hier die wenigsten. Meist herrscht hier in den frühen Morgenstunden eine ausgedehnte Katerstimmung und man schafft es erst mittags zum Strand. 

Wen es allerdings aufs offene Meer zieht und wer seinen Urlaub gern auf dem eigenen Segelboot verbringt, der sollte die Häfen von Mamaris ansteuern. Dort liegt eine Armada kleiner Segler vor Anker, deren Masten sich wie Fahnen im Wind bewegen. Von hier bricht man auf die “Mavi Tur” auf. Sie ist eine berühmte Segelroute entlang der lykischen Küste und der geübte Seemann fühlt sich auf ihr leicht wie der junge Odysseus auf Abenteuerfahrt.



La Gomera – Die Aussteigerinsel

Autor: Tour Travel Redaktion
26/01/2012
Kanarische Inseln © traumschoen - Fotolia.com

Kanarische Inseln © traumschoen - Fotolia.com

La Gomera ist ein Paradies in Mitten der Kanarischen Inseln. Als Zweitkleinste findet sie nicht so häufig Erwähnung, wie ihre großen Geschwister Teneriffa und Gran Canaria. Und vielleicht gerade deshalb findet man auf dieser Insel noch ein natürliches Paradies.

Vor allem Aussteiger und solche denen die Stadt überdrüssig geworden ist, verlieben sich auf Anhieb in das Eiland. Die Landschaft ist geprägt von schroffen Natursteinen und über weite Teile karg besiedelt. Trifft man doch mal auf einen Gomero, dann ist lachen vorprogrammiert. Die Einwohner der Insel sind allesamt lebenslustig und mit ihrer Heimat verhaften, wie der Strand mit dem Meer.

Insgesamt verfügt die Insel über sechs Gemeinden: Agulo, Alajeró, Hermigua, San Sebastián de la Gomera, Valle Gran Rey und Vallehermoso.

San Sebastián de la Gomera umfasst 107 Quadratkilometer und besteht aus 19 Dörfern, sowie der gleichlautenden Inselhauptstadt. Das Gebiet umfasst Teile des Südosten und Nordosten. Im Nordosten liegt ebenfalls die Gemeinde Hermigua. Sie ist deutlich kleiner und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 41 Quadratmetern. Es gibt lediglich ein Rathaus im Kern der Gemeinde und rundherum noch weiter 18 kleinere Ortsteile. In diesem Gebiet gibt es viel natürliches Wasser, weshalb hier auf weiten Flächen Landwirtschaft betrieben wird.

An der Küste erstreckt sich vom Norden bis in den Süden die größte Gemeinde: Vallehermoso. Sie umfasst ein Gebiet von über 110 Quadtrakilometern. In diesem Gebiet liegen einige größere Städte, wobei vor allem das Dorf El Cercado für seine Töpferkunst bekannt ist.

Am bekanntesten ist die Gemeinde Valle Gtan Rey. Sie ist auch touristisch am Besten erschlossen und bietet eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten. In der kleinen Gemeinde Alajeró befindet sich der Flugplatz der Insel, sowie Teile des Playa Santiago, ein wunderschöner Strand.



Der etwas andere Urlaub – Haustausch

Autor: Tour Travel Redaktion
17/01/2012

Haustausch – das ist die Alternative zu Hotel, Ferienwohnung oder Bungalow. Natürlich liegt der Unterschied aber nocht nur in der Unterkunft allein, sondern bietet eine ganz anderer Art des Urlaubs. Die Idee lässt sich schnell erklären. Zwei Familien an verschiedenen Orten, wohlmöglich sogar in verschiedenen Ländern, tauschen ihr Heim für eine gewissen Zeit mit dem einer anderen.

Der erste Vorteil, der sofort offensichtlich ist – hier kann ordentlich gespart werden, denn die Unterkunft ist damit kostenlos. Ein kostengünstiger Urlaub im Land des Tauschpartners ist ein großer Vorteil dieser Art von Unterkunft, aber es gibt noch weitere. Lebt man im Haus einer Familie, ist man am “normalen” Leben des Landes nah dran. Die Sprache kann so zum Beispiel besser gelernt oder vertieft werden. Oft berichten Fans vom Haustausch, dass sie gleich von den Nachbarn eingeladen wurden. Eine persönliche, fast familiäre Athmosphäre kann man demnach auch zu den Vorteilen zählen. Natürlich ist der Urlaub in einem fremden Haus auch immer interessant. Er bietet einen Einblick in ein anderes Leben und hat oft sogar schon zu langjährigen Freundschaften geführt. Auch wenn man sich vorher veilleicht Sorgen über die Sprachbarriere macht, so muss man bedenken, dass beide im selben Boot sitzen. Eine Verständigung ist daher trotzdem meist ohne große Probleme möglich.

Im Internet haben sich inzwischen einige Börsen gegründet, wo Tauschpartner ihren Weg zusammenfinden können. Einige Fragen ergeben sich logischerweise, wenn man solch eine Haustausch plant. Gibt es eventuell Zimmer, die nicht für jeden Besucher zugänglich sein sollten, kann vielleicht sogar für den Hamster gesorgt werden, denn man nicht mit nach Spanien schleppen möchte und sind gegebenenfalls Fahrräder vor Ort um die Umgebung zu erkunden? Solche wichtigen Dinge sollten natürlich vor dem Haustausch besprochen werden. Sind diese Dinge geklärt, steht einem erholsamen und dabei außergewöhnlichen Urlaub nichts mehr im Weg.



Ungewöhnliches Reiseziel: Churchill, Kanada

Autor: Tour Travel Redaktion
23/12/2011

kanada © Yuguesh Fagoonee - Fotolia.com

kanada © Yuguesh Fagoonee - Fotolia.com

Eisbären: Im Fernsehen sehen sie so knuddelig und lieb aus. Kaum vorstellbar, dass die strahlend weißen Bären mit der Stups-Nase und riesigen Glupsch-Augen für den Menschen gefährlich sein sollen. Dieses Interesse, eine Mischung aus Naivität und Neugier, aus Tierliebe und Furcht vor Naturgewalt lockt immer mehr Touristen in das verschlafene Churchill an der Hudson Bay in Kanada. Dort hat man gelernt, sich mit den Eisbären zu arrangieren. Unter der Hotline “675-BEAR” lässt sich etwa die Eisbären-Polizei erreichen, die im Notfall auch befugt ist, einen aggressiven Bär zu erschießen. Im Jahr 2010 kam es glücklicherweise nicht dazu, 2011 mussten allerdings bereits drei Bären dran glauben. Zuletzt, als ein 300 Kilo schwerer Eisbär erst stundenlang die Straße zum Dorf versperrte und schließlich versuchte, in ein Krankenhaus einzudringen.

Rund 800 Menschen leben im verschneiten und geruhsamen Churchill, das knapp 2.000 Kilometer nördlich von Winnipeg liegt. Bis heute gibt es keinen Mobilfunk-Empfang im Dorf, auch die bereits erwähnte Straße ist eine echte Neuerung: Langezeit konnte man die Ortschaft nur per Eisenbahn, Flugzeug oder eben zu Fuß erreichen. Doch seit dem Aufkommen des Eisbären-Tourismus Ende der 70iger Jahre hat sich einiges gewandelt. Bis zu 13 so genannte “Tundra Buggys” sind gleichzeitig rund um Churchill unterwegs: Das sind Jeep-Abarten, die eigentlich im Krieg benutzt werden. Sie haben einen Außenbalkon, von dem sich ziemlich sicher Bären beobachten lassen. Die Begleitung trägt Gewehr und Patronengurt – sollte es doch einmal gefährlich werden. Im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember kommen besonders viele Gäste – in den drei Monaten muss der Großteil der Bewohner genug Geld verdienen, um über den Winter zu kommen. Drei Paprikaschoten kosten in Churchill rund zehn Dollar. Wenn die Hudson Bay schließlich zufriert, brechen die rund 950 aktiven Bären der Region zur Robenjagdt in nördlichere Gefilde – und es wird wieder ganz still und friedlich in Churchill. Touristen mögen sie nämlich nicht so gern, die Bären.



Die Aran Islands, ein Reisebericht

Autor: Tour Travel Redaktion
07/12/2011
© Patryk Kosmider - Fotolia.com

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Die Aran-Islands vor der Westküste Irlands sind eine Reise wert. Vom Festland aus braucht man etwa 40 Minuten, um die größte der drei Inseln – Inishmór – zu erreichen. Man erreicht dann den Hauptort der Insel, Kilronan, wo man durch die zahlreichen Pubs, Fast-Food-Restaurants und Fahrradverleihe schnell den Eindruck bekommt, dass es hier sehr touristisch zugeht. Sobald man diesen Ort allerdings hinter sich lässt, taucht man in eine Landschaft ein, die so schön und ursprünglich ist, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Wer die westliche Route nimmt erreicht zunächst eine kleine Bucht, auf der sich viele Robben tummeln. Die gemütlichen Tiere lassen sich problemlos beobachten und fotografieren. 

Der Weg entlang der Küste ist von zerklüfteten Felslandschaften, steil abfallenden Klippen und unzähligen, landestypischen Steinmauern gesäumt, die die Insel in kleine Quadrate einteilen. Sie sind auch für die Existenz der Inselbewohner wichtig, Landwirtschaft gehört hier zu den Haupteinnahmequellen. Von einer Anhöhe aus kann man auf einen goldenen Sandstrand und auf den blau schimmernden Atlantik blicken. Ein obligatorischer Strandspaziergang lässt die Umgebung wie die Karibik wirken. Danach geht es weiter zu Dun Aenghus, einem steinzeitlichen Fort, zu dem man in einer Viertelstunde über einem steilen Trampelpfad gelangt. Auf dem Plateau hat man eine tolle Aussicht auf die innere Festung, die direkt mit dem Klippenrand abschliesst. Am Rande der Klippen, wenige Zentimeter entfernt von 100 Meter freiem Fall, kann man den Atlantik überblicken.

Die Insel bietet nicht nur eine Vielzahl von archäologischen Fundstätten, Wanderwegen und Ruinen, sondern auch 437 verschiedene Arten von Wildblumen, was besonders Botanikerherzen höher schlagen lässt. Am Ende des Trips geht es über zerfurchte Kalksteinflächen zurück nach Kilronan und schließlich mit der Fähre wieder auf das irische Festland. 



15/11/2011

© lassedesignen - Fotolia.com

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In Griechenland geht immer noch die Angst um, auch wenn in den nächsten Monaten ruhigere politische Zeiten anbrechen könnten. Papandreou ist weg, Papademos kommt. Der Wechsel auf der griechischen Regierungsbank zeigt, dass sich Griechenland auf dem Weg der Besserung befindet. Und auch als Reisziel bleibt Griechenland beliebt.

In den letzten Wochen und Monaten hörte man viele Nachrichten aus dem Land der Götter und Mythen. “Griechischer Wein” wurde dennoch getrunken von den Deutschen, wenn man den Statistiken Glauben schenkt. Hierbei nämlich steht Griechenland mit seinen Attraktionen und vielen Inseln immer noch hoch im Kurs. Sicherlich haben viele Urlauber vor ihren Aufenthalt im Land der Akropolis Sorgen, dass sie sich mit einer Mängelliste herumschlagen müssten, weil Streiks und Sparmaßnahmen auf das Gemüt drücken, sagen die Reiseveranstalter. Nach dem Urlaub allerdings – das betonen ebenfalls die Reiseunternehmen – kehren alle Touristen wieder munter, erholt und zufrieden nach Deutschland zurück.

Die Hoffnung bei den Reiseunternhemen ist groß, dass im nächsten Jahr die Preise fallen werden, damit noch mehr Urlauber Griechenland als Reiseziel auswählen. Sie betonen weiter allerdings auch, dass sie keine Auskünfte darüber geben können, ob sich die Hoffnung im nächsten Jahr bestätigen wird – Prognosen sind dafür noch zu früh. Kreta und Rhodos sind dabei als Inseln immer noch beliebte Ziele. “Griechenland-Reisende reizt besonders die Landschaft auf diesen Inseln mit ihrern Bergen und Seen”, sagt Sybille Wagner, Inhaberin vom Reisebüro “Grasshof Reisen” in Köthen der Mitteldeutschen Zeitung

Dass allerdings Reisende nach Griechenland ihren Urlaub in das mythenhafte Land vor dem Urlaub nicht antreten, ist äußerst unwahrscheinlich. Denn anders als in den nordafrikanischen Ländern zu Anfang dieses Jahres gibt es in Griechenland keine politischen Unruhen, sondern “nur” Streiks und Demonstrationen.



Reiseziel: Ukraine

Autor: Tour Travel Redaktion
15/11/2011

Quelle: sugarmelon/Flickr.com

Quelle: sugarmelon/Flickr.com

Als vergangene Woche die Ukraine gegen Deutschland im Fußball-Länderspiel antrat, fragten sich einige, ob das Land der ehemaligen Sowjetunion wirklich gut für die Europameisterschaft im eigenen Land im nächsten Jahr gut aufgestellt ist. Nicht nur in sportlicher Hinsicht, landete die Ukraine nach 90 Minuten einen Achtungserfolg. 3:3 stand es am Ende auf der Videowand. Auch aus organisatorischer Sicht zeigte sich die Ukraine bestens aufgestellt.

Es verwundert also nicht, wieso die Ukraine vom sehr renommierten britischen Reiseführer Lonely Planet zu einen der besten Reiseziele gekürt hat. Nach Uganda und Burma sollte also unbedingt ein Trip in die Ukraine geplant werden. Der Reiseführer begründete seine Auszeichnung damit, dass die Ukraine eine große Unbekannte in Europa ist und da es daher viel zu entdecken in dem Land gibt.

In dem bericht von Lonely Planet über die Ukraine, werden die Vorurteile, die oft als Wissenersatz benutzt werden, auf lustige Art und Weise auf’s Korn genommen: “Gegenspionage in grossem Massstab? Nein, noch nicht mal in Odessa. Kommunistischer Schmutz, wo immer man hinguckt? Ein Blick auf die prächtige Altstadt Kiews oder auf die unberührte Natur an den Küsten der Krim wird Sie eines Besseren belehren. Billiges Bier? Und ob: Es ist billiger als Wasser.”

Außerdem informiert der Bericht im weiteren Verlauf über die im nächsten Jahr anstehende Fußball-Europameisterschaft. Zusätzlich dazu kommt man, wenn man über die Ukraine berichtet, nicht an einem schrecklichen Ereignis der 80er Jahre nicht vorbei: die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Mittlerweile gibt es hier schon Reiseführer, die die Atomruine und das benachbarte fast unbewohnte Land zeigen.

Eine Reise in die Ukraine ist also nicht nur durch die Europmeisterschaft im Fußball sehr viel wert. In dem Land gibt es viel zu entdecken.