Der etwas andere Urlaub – Haustausch

Autor: Tour Travel Redaktion
17/01/2012

Haustausch – das ist die Alternative zu Hotel, Ferienwohnung oder Bungalow. Natürlich liegt der Unterschied aber nocht nur in der Unterkunft allein, sondern bietet eine ganz anderer Art des Urlaubs. Die Idee lässt sich schnell erklären. Zwei Familien an verschiedenen Orten, wohlmöglich sogar in verschiedenen Ländern, tauschen ihr Heim für eine gewissen Zeit mit dem einer anderen.

Der erste Vorteil, der sofort offensichtlich ist – hier kann ordentlich gespart werden, denn die Unterkunft ist damit kostenlos. Ein kostengünstiger Urlaub im Land des Tauschpartners ist ein großer Vorteil dieser Art von Unterkunft, aber es gibt noch weitere. Lebt man im Haus einer Familie, ist man am “normalen” Leben des Landes nah dran. Die Sprache kann so zum Beispiel besser gelernt oder vertieft werden. Oft berichten Fans vom Haustausch, dass sie gleich von den Nachbarn eingeladen wurden. Eine persönliche, fast familiäre Athmosphäre kann man demnach auch zu den Vorteilen zählen. Natürlich ist der Urlaub in einem fremden Haus auch immer interessant. Er bietet einen Einblick in ein anderes Leben und hat oft sogar schon zu langjährigen Freundschaften geführt. Auch wenn man sich vorher veilleicht Sorgen über die Sprachbarriere macht, so muss man bedenken, dass beide im selben Boot sitzen. Eine Verständigung ist daher trotzdem meist ohne große Probleme möglich.

Im Internet haben sich inzwischen einige Börsen gegründet, wo Tauschpartner ihren Weg zusammenfinden können. Einige Fragen ergeben sich logischerweise, wenn man solch eine Haustausch plant. Gibt es eventuell Zimmer, die nicht für jeden Besucher zugänglich sein sollten, kann vielleicht sogar für den Hamster gesorgt werden, denn man nicht mit nach Spanien schleppen möchte und sind gegebenenfalls Fahrräder vor Ort um die Umgebung zu erkunden? Solche wichtigen Dinge sollten natürlich vor dem Haustausch besprochen werden. Sind diese Dinge geklärt, steht einem erholsamen und dabei außergewöhnlichen Urlaub nichts mehr im Weg.



Ungewöhnliches Reiseziel: Churchill, Kanada

Autor: Tour Travel Redaktion
23/12/2011

kanada © Yuguesh Fagoonee - Fotolia.com

kanada © Yuguesh Fagoonee - Fotolia.com

Eisbären: Im Fernsehen sehen sie so knuddelig und lieb aus. Kaum vorstellbar, dass die strahlend weißen Bären mit der Stups-Nase und riesigen Glupsch-Augen für den Menschen gefährlich sein sollen. Dieses Interesse, eine Mischung aus Naivität und Neugier, aus Tierliebe und Furcht vor Naturgewalt lockt immer mehr Touristen in das verschlafene Churchill an der Hudson Bay in Kanada. Dort hat man gelernt, sich mit den Eisbären zu arrangieren. Unter der Hotline “675-BEAR” lässt sich etwa die Eisbären-Polizei erreichen, die im Notfall auch befugt ist, einen aggressiven Bär zu erschießen. Im Jahr 2010 kam es glücklicherweise nicht dazu, 2011 mussten allerdings bereits drei Bären dran glauben. Zuletzt, als ein 300 Kilo schwerer Eisbär erst stundenlang die Straße zum Dorf versperrte und schließlich versuchte, in ein Krankenhaus einzudringen.

Rund 800 Menschen leben im verschneiten und geruhsamen Churchill, das knapp 2.000 Kilometer nördlich von Winnipeg liegt. Bis heute gibt es keinen Mobilfunk-Empfang im Dorf, auch die bereits erwähnte Straße ist eine echte Neuerung: Langezeit konnte man die Ortschaft nur per Eisenbahn, Flugzeug oder eben zu Fuß erreichen. Doch seit dem Aufkommen des Eisbären-Tourismus Ende der 70iger Jahre hat sich einiges gewandelt. Bis zu 13 so genannte “Tundra Buggys” sind gleichzeitig rund um Churchill unterwegs: Das sind Jeep-Abarten, die eigentlich im Krieg benutzt werden. Sie haben einen Außenbalkon, von dem sich ziemlich sicher Bären beobachten lassen. Die Begleitung trägt Gewehr und Patronengurt – sollte es doch einmal gefährlich werden. Im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember kommen besonders viele Gäste – in den drei Monaten muss der Großteil der Bewohner genug Geld verdienen, um über den Winter zu kommen. Drei Paprikaschoten kosten in Churchill rund zehn Dollar. Wenn die Hudson Bay schließlich zufriert, brechen die rund 950 aktiven Bären der Region zur Robenjagdt in nördlichere Gefilde – und es wird wieder ganz still und friedlich in Churchill. Touristen mögen sie nämlich nicht so gern, die Bären.



Die Aran Islands, ein Reisebericht

Autor: Tour Travel Redaktion
07/12/2011
© Patryk Kosmider - Fotolia.com

© Patryk Kosmider - Fotolia.com

Die Aran-Islands vor der Westküste Irlands sind eine Reise wert. Vom Festland aus braucht man etwa 40 Minuten, um die größte der drei Inseln – Inishmór – zu erreichen. Man erreicht dann den Hauptort der Insel, Kilronan, wo man durch die zahlreichen Pubs, Fast-Food-Restaurants und Fahrradverleihe schnell den Eindruck bekommt, dass es hier sehr touristisch zugeht. Sobald man diesen Ort allerdings hinter sich lässt, taucht man in eine Landschaft ein, die so schön und ursprünglich ist, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Wer die westliche Route nimmt erreicht zunächst eine kleine Bucht, auf der sich viele Robben tummeln. Die gemütlichen Tiere lassen sich problemlos beobachten und fotografieren. 

Der Weg entlang der Küste ist von zerklüfteten Felslandschaften, steil abfallenden Klippen und unzähligen, landestypischen Steinmauern gesäumt, die die Insel in kleine Quadrate einteilen. Sie sind auch für die Existenz der Inselbewohner wichtig, Landwirtschaft gehört hier zu den Haupteinnahmequellen. Von einer Anhöhe aus kann man auf einen goldenen Sandstrand und auf den blau schimmernden Atlantik blicken. Ein obligatorischer Strandspaziergang lässt die Umgebung wie die Karibik wirken. Danach geht es weiter zu Dun Aenghus, einem steinzeitlichen Fort, zu dem man in einer Viertelstunde über einem steilen Trampelpfad gelangt. Auf dem Plateau hat man eine tolle Aussicht auf die innere Festung, die direkt mit dem Klippenrand abschliesst. Am Rande der Klippen, wenige Zentimeter entfernt von 100 Meter freiem Fall, kann man den Atlantik überblicken.

Die Insel bietet nicht nur eine Vielzahl von archäologischen Fundstätten, Wanderwegen und Ruinen, sondern auch 437 verschiedene Arten von Wildblumen, was besonders Botanikerherzen höher schlagen lässt. Am Ende des Trips geht es über zerfurchte Kalksteinflächen zurück nach Kilronan und schließlich mit der Fähre wieder auf das irische Festland. 



15/11/2011

© lassedesignen - Fotolia.com

© lassedesignen - Fotolia.com

In Griechenland geht immer noch die Angst um, auch wenn in den nächsten Monaten ruhigere politische Zeiten anbrechen könnten. Papandreou ist weg, Papademos kommt. Der Wechsel auf der griechischen Regierungsbank zeigt, dass sich Griechenland auf dem Weg der Besserung befindet. Und auch als Reisziel bleibt Griechenland beliebt.

In den letzten Wochen und Monaten hörte man viele Nachrichten aus dem Land der Götter und Mythen. “Griechischer Wein” wurde dennoch getrunken von den Deutschen, wenn man den Statistiken Glauben schenkt. Hierbei nämlich steht Griechenland mit seinen Attraktionen und vielen Inseln immer noch hoch im Kurs. Sicherlich haben viele Urlauber vor ihren Aufenthalt im Land der Akropolis Sorgen, dass sie sich mit einer Mängelliste herumschlagen müssten, weil Streiks und Sparmaßnahmen auf das Gemüt drücken, sagen die Reiseveranstalter. Nach dem Urlaub allerdings – das betonen ebenfalls die Reiseunternehmen – kehren alle Touristen wieder munter, erholt und zufrieden nach Deutschland zurück.

Die Hoffnung bei den Reiseunternhemen ist groß, dass im nächsten Jahr die Preise fallen werden, damit noch mehr Urlauber Griechenland als Reiseziel auswählen. Sie betonen weiter allerdings auch, dass sie keine Auskünfte darüber geben können, ob sich die Hoffnung im nächsten Jahr bestätigen wird – Prognosen sind dafür noch zu früh. Kreta und Rhodos sind dabei als Inseln immer noch beliebte Ziele. “Griechenland-Reisende reizt besonders die Landschaft auf diesen Inseln mit ihrern Bergen und Seen”, sagt Sybille Wagner, Inhaberin vom Reisebüro “Grasshof Reisen” in Köthen der Mitteldeutschen Zeitung

Dass allerdings Reisende nach Griechenland ihren Urlaub in das mythenhafte Land vor dem Urlaub nicht antreten, ist äußerst unwahrscheinlich. Denn anders als in den nordafrikanischen Ländern zu Anfang dieses Jahres gibt es in Griechenland keine politischen Unruhen, sondern “nur” Streiks und Demonstrationen.



Reiseziel: Ukraine

Autor: Tour Travel Redaktion
15/11/2011

Quelle: sugarmelon/Flickr.com

Quelle: sugarmelon/Flickr.com

Als vergangene Woche die Ukraine gegen Deutschland im Fußball-Länderspiel antrat, fragten sich einige, ob das Land der ehemaligen Sowjetunion wirklich gut für die Europameisterschaft im eigenen Land im nächsten Jahr gut aufgestellt ist. Nicht nur in sportlicher Hinsicht, landete die Ukraine nach 90 Minuten einen Achtungserfolg. 3:3 stand es am Ende auf der Videowand. Auch aus organisatorischer Sicht zeigte sich die Ukraine bestens aufgestellt.

Es verwundert also nicht, wieso die Ukraine vom sehr renommierten britischen Reiseführer Lonely Planet zu einen der besten Reiseziele gekürt hat. Nach Uganda und Burma sollte also unbedingt ein Trip in die Ukraine geplant werden. Der Reiseführer begründete seine Auszeichnung damit, dass die Ukraine eine große Unbekannte in Europa ist und da es daher viel zu entdecken in dem Land gibt.

In dem bericht von Lonely Planet über die Ukraine, werden die Vorurteile, die oft als Wissenersatz benutzt werden, auf lustige Art und Weise auf’s Korn genommen: “Gegenspionage in grossem Massstab? Nein, noch nicht mal in Odessa. Kommunistischer Schmutz, wo immer man hinguckt? Ein Blick auf die prächtige Altstadt Kiews oder auf die unberührte Natur an den Küsten der Krim wird Sie eines Besseren belehren. Billiges Bier? Und ob: Es ist billiger als Wasser.”

Außerdem informiert der Bericht im weiteren Verlauf über die im nächsten Jahr anstehende Fußball-Europameisterschaft. Zusätzlich dazu kommt man, wenn man über die Ukraine berichtet, nicht an einem schrecklichen Ereignis der 80er Jahre nicht vorbei: die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Mittlerweile gibt es hier schon Reiseführer, die die Atomruine und das benachbarte fast unbewohnte Land zeigen.

Eine Reise in die Ukraine ist also nicht nur durch die Europmeisterschaft im Fußball sehr viel wert. In dem Land gibt es viel zu entdecken.



Sportwagen-Tour in Kroatien

Autor: Tour Travel Redaktion
25/10/2011

Dubrovnik, Foto: lawrence op_flickr

Dubrovnik, Foto: lawrence op_flickr

Hey Leute, auch ein Tuning-Profi hat sich mal Urlaub verdient. Dieses Jahr ging es mit meinem Schätzchen quer durch Kroatien. Ach ja – ich bin mittlerweile nicht etwa verheiratet oder so, sondern hatte einfach meinen schönen BMW 730d dabei. Mit seinen sechs Zylindern und 245 PS ist und war mir dieser luxeriöse Flitzer stets der perfekte Begleiter.

Hach ja, Kroatien! Saubere Natur, Sonne pur, kristallklares Meer, fremde Traditionen und sehr gastfreundliche Menschen – was will man mehr? Kurz zur Orientierung: Kroatien grenzt im Norden an Ungarn und Slowenien, im Osten an Jugoslawien und Bosnien-Herzegowina. Den größten Teil des Landes nehmen Gebirge ein, aber Kroatien hat auch einen langen Küstenstreifen an der Adria mit vielen bekannten Häfenstädten wie Rijeka, Zadar, Split oder auch Dubrovnik. Dort ist es auch richtig mediterran, also schön trocken und heiß im Sommer – eben ganz nach meinem Geschmack.

Für mich und mein Schätzchen ging es nach getaner Anreise rund 10 Tage quer durch das schöne Land: Von Bled über Ljubljana ging es zum Nationalpark Plitvice. Dann weiter entlang der dalmatinischen Küste über Zadar, Split bis hin tief in den Süden, nämlich nach Dubrovnik. Diese Stadt hat mich mit ihren prächtigen Kirchen, Klöstern und Palästen und der mächtigen Stadtmauer wirklich beeindruckt. Ein Abstecher nach Dubrovnik mit ausgedehntem Stadtrundgang sollte wirklich bei jeder Kroation-Reise drin sein. Dann ging es aufs Meer, nämlich von Jadrolinija nach Rijeka – ein tolles Küstenpanorama, das sich dort vor meinem Auge aufgetan hat.

Hach ja – so schön und schon vorbei, angekommen im tristen Herbstwitter und Dauergrau Deutschlands. Doch die ganze Sonne und die wunderbaren Tage voller Entspannung zaubern auch im Alltag noch ein Lächeln in mein Gesicht – wollen wir mal hoffen, dass das den Winter über anhält. 

 

Gastautor Klaus Fernandos



Naturtourismus

Autor: Tour Travel Redaktion
20/10/2011
© Dušan Zidar - Fotolia.com

© Düan Zidar - Fotolia.com

Immer häufiger lockt die Tourismusbranche mit Angeboten aus der breiten Palette des Naturtourismus oder des ökologischen Tourismus. Was genau hinter den vielen Angeboten steckt und welchen Stellenwert die Erhaltung der Natur dabei einnimmt, ist jedoch nicht immer klar.

Deswegen möchten wir die beiden Begriffe für unsere Leser klären.

Beim Ökologischen Tourismus handelt es sich um die Weiterentwicklung der Konzeptidee des umweltverträglichen bzw. umweltfreundlichen Tourismus. Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit definiert Ökotourismus als “nachhaltigen Tourismus in sensiblen Gebieten”, der zur “Finanzierung des Schutzes der Natur” beiträgt. Diese Definition zeigt, dass Ökotourismus in der Entwicklungszusammenarbeit oft als Instrument zur Förderung der Regionalentwicklung und Unterstützung beim Schutzgebietsmanagement angesehen wird. In der Tat kann man sagen, dass viele Schutzgebiete ohne die Aussicht auf eine touristische Wertschöpfung nie gegründet worden wären oder ohne die Einnahmen aus dem Tourismus nicht überlebensfähig wären. Als Idealform des “Ökotourismus” gilt eine Reiseform, die auf naturnahe Gebiete ausgerichtet ist. Ökotourismus ist also nicht nur ökologisch verträglich sondern fördert auch das Naturverständnis. Zudem trägt Okotoursimus zur Erhaltung von Natur und Kultur bei und ist dabei noch wirtschaftlich sinnvoll für die lokale Bevölkerung.

An den vielen Angeboten der Torismusbranche kritisieren Marktbeobachter, dass der Begriff des Ökologischen Tourismus häufig als Worthülse gebraucht wird. Oftsmals würde unter Ökotourismus/Ecotourism undifferenziert jede Art von Reise vermarktet, die Natur zum Ziel hat.

Um Missverständnissen entgegenzuwirken wurde in der Tourismustheorie deswegen der Begriff “Naturtourismus” eingeführt. Laut Definition ist “Naturtourismus” eine Reiseform, die Natur – zumindest als Kulisse – für eine Vielzahl touristischer, insbesondere auch sportlicher Aktivitäten bietet. Somit impliziert der Begriff nicht mehr ein Schutz- oder Erhaltungsziel.

 



Sightseeing in New York

Autor: Tour Travel Redaktion
19/10/2011

© Joshua Haviv - Fotolia.com

© Joshua Haviv - Fotolia.com

Wenn man das Glück hat einmal nach New York zu kommen, dann sollte man sich die wundervollen Sehenswürdigkeiten in New York nicht entgehen lassen. So hat diese Stadt eine Menge an Sehenwürdigkeiten zu bieten, sodass man wenn man wirkliche alle sehen möchte sich vorab einen gut strukturierten Plan erstellen und viel Zeit einplanen sollte. Hier möchte einmal ein paar Bauwerke hervorheben und vorstellen.

So wäre es natürlich eine Sünde nach New York zu reisen und dem Empire State Building kein Besuch abzustatten. So handelt es sich dabei um das höchste Bauwerk für ganz New York und bietet somit eine grandiose Aussicht über die Metropole.

Natürlich gehört auch der Times Square zu den wichtigsten und eindruckvollsten Sehenwürdigkeiten in New York. Dort herrscht natürlich immer großes Treiben und dichtes Gedränge, doch das sollte einen davon nicht abhalten. So kann man dort die verschiedenen leuchtenden Werbereklamen bestaunen und sich bisschen wie in Las Vegas fühlen.

Ein weiterer Pflichtbesuch ist, und das ist wirklich ein Pflichtbesuch!, die Freiheitsstatue. So befindet sich die “Lady Liberty”, welche damals ein Geschenk der Franzosen an die USA war, auf einer eigenen kleinen Insel zu der man mit einer Fähre herüber fahren muss. So kann man auch auf die Aufsichtsplattform herauf und einen Blick über die Umgebung werfen, so wie Lady Liberty dies täglich tut. Wenn man dort einmal ist, sollte man auch Ellis Island einen Besuch abstatten. Diese Insel war damals für Immigranten der Ort der über Bleiben oder Ablehnung entschied. So findet man dort heute zu diesem Thema auch eine interessante Ausstellungen und kann über die Insel spazieren.

 



Abenteuer Indien

Autor: Tour Travel Redaktion
30/09/2011

Irgendwie weiß niemand so recht, was in einem gewissen Land vor sich geht, wenn er noch nie dagewesen ist. Ein Land, von dem keiner genau weiß wie es funktioniert, wie die Menschen dort leben. Ein Land, was ganz anders zu sein scheint als alles andere: Indien.

Dheli, Foto: ric_zone_flickr

Dheli, Foto: ric_zone_flickr

Indien ist eine eigene Welt. Es lebt von den vielen bunten Kulturen, von den vielen Farben und von der breiten Palette des Lebens. Wer dieses Land besucht, sieht die ganzen Kühe, Affen, Kamele, Elefanten, bunte Pfauen, Papageien und wieder Kühe. Im dichten und chaotischen Verkehr der Städte ist auf einmal alles still und die Welt scheint still zu stehen: eine Kuh läuft über die Straße und bleibt stehen. Kühe sind in Indien die „heiligen Tiere“. Man achtet auf sie und so kommt es, dass man sich selbst im dichten Verkehr von Neu Dheli, das größte Wirtschaftszentrum Indiens, vorkommt, als würde die Welt für einen kurzen Moment still stehen. Wo sonst der Stress an erster Stelle steht, schert sich niemand um die Kuh, die auf einer der kaputten und desaströsen Straßen vielleicht ein Grashalm gefunden hat. Erst wenn die Kuh weitergehen will, rollt der Verkehr und es ist alles noch hektischer als zuvor.

In den Straßen riecht man die Gewürze, die die Exotik dieses Landes erahnen lassen. Da gibt es Pfeffer, Kardamom, Muskat, Chilli, Koriander, Kümmel und überall wird der herzhafte Geruch der Gewürze durchquert von exotisch-angehauchten Kreationen aus Mango und Kokusnuss. In Indien läuft halt einiges anders. Ellenlang sind die Geschichten von Tausend und einer Nacht, die Religionen von Elefantengötter und Tempel. Man kann nicht genug bekommen, weil man es einfach nicht schafft an einem Besuch jeder orientalischen Vielfalt einen Blick zu schenken. Und dann besinnt man sich lieber auf die über 7000 lange Küste, wo die Palmen locken und der Salzgeruch des Indischen Ozeans zum Baden einlädt. Doch Indien ist nicht nur Meer, sondern mehr.

Im Inneren findet sich all das wieder, wovon man denkt, es in einen der unzähligen Märchen schon einmal gehört zu haben: Tempel, Reisfelder und Steilküsten, der Dschungel und die im Hochland gelegenen Teeplantagen. Indien ist eben nicht normal, Indien ist anders und eben mehr.



Die Dominikanische Republik

Autor: Tour Travel Redaktion
05/09/2011

Santo Dmingo, Foto: avelardo_flickr

Die dominikanische Republik gehört zu den Lieblings-Urlaubszielen der Deutschen. Kein Wunder, denn das Land lockt mit Traumstränden und einer Menge Südseefeeling. Genau das Richtige für alle, die mal abschalten wollen und Abstand vom deutschen Stress gewinnen möchten.

Zwar kostet ein Urlaub in der Dominikanischen Republik nicht gerade wenig, dafür wird man mit einer Menge Entspannung und Exotik entlohnt.

Die größte Stadt ist Santo Domingo. Hier befindet sich der größte Hafen der Republik, welcher die wichtigste Geldquelle der Region darstellt. Die monatliche Durchschnittstemperatur beträgt hier kaum einmal unter 24 Grad Celsius, warme Kleidung benötigt man also nicht.

Gerade, wenn man dem europäischen Winter oder dem nasskalten Herbst Deutschlands entgehen will, kann man hier in der Sonne bräunen und mit einem exotischen Cocktail auf alle die anstoßen, die daheim in der Kälte bibbern.

Am besten reist man zwischen Dezember und April an, da dort besonders wenige Regentage vorherrschen. Mai bis August ist dort sehr feucht, die Niederschlagsmenge steigt sogar um das Dreifache an.

Auch in Santiago, das etwas nördlicher gelegen ist, kann man auf hohe Temperaturen spekulieren. Im Januar, dem „kühlsten“ Monat, wird es kaum kälter als 23,4 Grad. Nicht nur das Strandleben kann man hier in volle Zügen genießen: auch wer gerne klettert, der kommt hier auf seine Kosten. Die Insel ist nämlich fast ausschließlich von Gebirge geprägt.

Fünf Gipfel liegen in der Inselmitte, die höher als 2.500 Meter sind. Ein echter Anreiz für Kletterfreaks. Die Anreise erfolgt am einfachsten per Flugzeug. Wer sich etwas gönnen will, der bucht am besten Upper Class, da der Flug viele Stunden andauert und man sich doch eigentlich bereits auf dem Hinweg erholen möchte. An Hotels sollte man nichts unter vier Sternen buchen, wenn man es einigermaßen bequem und sauber haben möchte. Der Standard wird nämlich an den Voraussetzungen des jeweiligen Landes gemessen. So kommt ein 3 Sterne Hotel in Deutschland einem 4 Sterne Hotel in der Dominikanischen Republik gleich.